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RELIGIONEN

    Das albanische Volk folgt zwei Religionen:Islam und Christentum.

Nachdem die Türken im XV. Jh. das Land erobert haben, haben sie auch den Islam eingeführt. Zunächst nur alsMoschea di Pogradec Bekenntnis der Eroberer, später mit Gewalt und verbunden mit vielen finanziellen und persönlichen Vorteilen für die Konvertierten. Die Verfolgung hat viele Personen zur Emigration ins Gebiet um Neapel gezwungen.

Die Zahl der Mosleme unter den Albanern nahm im Lauf der Jahrhunderte zu, in der Zeit des Zerfalls des Osmanischen Reichs wurden sie in der ganzen Türkei als „Arnauten“ bekannt. Wie alle okzidentalischen Moslems gehören sie zur Gruppe der  Sunniten.

Die Verbreitung des christlichen Glaubens kam durch zwei großen Strömungen: Auf der einen Seite durch die katholischen Missionare, die das Evangelium in Nordalbanien gemäss der römisch-katholischen Prinzipien verkündigen.

Chiesa Ortodossa    In Mittel- und Südalbanien wurde das christliche Glaube von Griechenland her gemäss der griechisch-orthodoxen Lehre verkündigt. 1967 hat die Regierung 2169 Moscheen und Kirchen geschlossen und proklamierte Albanien als das erste atheistische Land der Welt. Jegliche Art von religiösem Leben wurde brutal unterdrückt.Von der jüdischen Gemeinde gab es nur einige Händler, die in den größten Städten lebten. Das Interessanteste ist, dass Albanien vor der türkischen Eroberung ein katholisches Land war. Die Menschen bekehrten sich zu Islam, mehr aus Gehorsam und wegen der vielen Vorteile als aus Überzeugung. Aber diese religiöse Verschiedenheit hat das Land nicht sehr beeinflußt, wie es in anderen Balkanländer der Fall ist, weder in der Lebensweise noch in den Traditionen.

 

TRADITIONEN

    In einigen abgeschiedenen Gebieten sind heute noch Feste und traditionellen Gebräuche lebendig. Man findet Spuren von Folklore und Volkstänze, wie das Balancieren mit Amphoren oder den Schwerttanz. Dazu gehören traditionelle Kostüme die aus antiker Zeit stammen. Die Tosken brachten ein Hemd aus weißem Leinen, mit Vestiti folcloristici breiten, kurzen Ärmeln, und einem breiten und roten Gürtel. Über den Hosen wird eine Art von knielangem Kilt aus vielen weißen Falten getragen, der Fustan. Diese Tracht ist eine der  Erbschaften der antiken Illyrer, und auch ein sehr charakteristisches Element der Kleidung der Tosken. Von den Gheghen (Nordalbaner) stammen enge und lange Hosen. Im Sommer sind die Farben weiß mit schwarzen Säumen, und im Winter sind die Farben schwarz oder andere dunkle Farben mit leuchtender Verzierung. Zusätzlich trägt man einen schwarzen Mantel (Dschube), geschmückt mit Schulterpolstern.

Die traditionellen Bräuche der Frauen ähneln sehr den türkischen Bräuchen. Die Frauen tragen ein langärmliges weißes Hemd, lange und geschnürt Hose, dunkle Polonaise, eine Schürze und ein Aratura con asiniKopftuch, in unterschiedlicher Machart.

Eine der Hauptcharakteristiken der albanischen Dörfer ist die sehr verstreute Bebauung, d.h. dass die einzelnen Häuser in der Regel von landwirtschaftlichen Flächen umgeben sind, sowohl im Flachland als auch auf den Bergen. In taditionell muslimischen Dörfern steht von weitem sichtbar die Moschee im Dorfzentrum.

Die Bauweise der traditionellen albanischen Häuser sind von Gebiet zu Gebiet verschieden. Das interessanteste Bauwerk ist das „kulla“, eine Einrichtung in der Form eines Turms, mit dicken Mauern und kleinen Fenstern. Dieses typisch nordalbanische Haus diente als Wohnhaus und Zufluchtsort in den inneren Gebieten Nordalbaniens, wo die Blutrache lange sehr verbreitet war.  Im Zentrum Albaniens begegnet man einem anderen Gebäudetypus, einem Haus aus sonnengetrockneten Lehmziegeln um ein Pfostenskelett. Im Hügelgebiet werden die Ziegel durch Natursteine ersetzt.

Für die Einrichtung ist im Bergland das Holzbett charakteristisch, ca. eineinhalb Meter über der Erde, auf vierArnesi per lavorare i campi große Pfähle gestützt. Auch der aus Holz gebaute Turm der so konstruiert ist, das er leicht transportiert werden kann.

Andere typische Kennzeichen sind: Teekessel (Conocchia) mit reichverziertem Griff, eine Art Schwert oder ein gekrümmtes Messer; der lange Dolch genannt „hanxhar“, heute nicht mehr verwendet, einige landwirtschaftliche Geräte wie die zweirädrige Karre, groß und plump, gezogen von zwei Ochsen oder Büffeln. Diese Karren wurden von den Nachbarländern eingeführt.

 

Gesellschaft

    Auch heute noch leben in Albanien verschiedene Zivilisationstypen und Kulturen: die meist primitive Kultur in der Gebirglandschaft, die Feudalgesellschaftform vor allem im Bergland des zentralen Gebiets, Rivoltoso del '97diejenige im ländlichen Gebiet im Süden und die moderne, westlich orientierte Gesellschaft im Gebiet der Hauptstadt Tirana. Der Archetypus des Albaners in der Vorstellung der meisten Menschen ist der Bauer aus dem Norden, ein Bergbewohner dessen Familiensinn und Selbstverständnis sehr stark im Gegensatz stehen zur neuen Lebensart und Denkweise der Menschen im Süden. Hier ist der Einfluss der westlichen Medien stark zu spüren, mit der Illusion vom schnellen Geld und Erfolg, bestärkt durch die Anbindung an die Märkte der Nachbarländer und dem daraus folgenden komerziellen Austausch.  Auch die vierzig Jahre des kommunistischen Regimes unter dem Diktator Enver Hoxha haben es nicht geschafft diese ganz verschiedenen Zivilisationen einander näher zu bringen.

Vielleicht war das auch der Grund, dass die Revolte des Jahres ’97 zuerst im Süden angefangen hat.

Der Klan, der im Südalbanien Einfluss übt, ist nicht streng und hart wie die Bergbewohner im Norden, wo alles nach festen Regeln abläuft. Hier wiegen Geschäftsverhältnisse mehr als die Frage der Ehre und der Blutrache. Aber diese besonderen Geschäftsverhältnisse innerhalb des Klanmarktes bedeuten Schwindel, Multiplikation der finanziellen Pyramiden. Das kommunistische Regime war untergegangen, das Land war nicht länger isoliert, aber die graduelle Reformation hatte  noch nicht gegriffen. Der wilde und erbarmungslose Liberalismus hat Elend und Verachtung gebracht und brachte so die Nordalbaner gegen die Südalbaner auf. Und in diesem Armutswettstreit wurden Aufteilung und Egoismus (wie immer) einbezogen.  

 

 

Frauen in Albanien

    Die Frau in Albanien wurde in Jahrhunderten mit völliger Diskriminierung gestraft, aber gleichzeitg in den brillanten Legendenversen besungen, bewundert und verehrt. Wie alle Frauen der Mittelmeerländer tragen dieDonna albanese Albanerinnen die Last des Lebens auf ihren Schultern. Während die Männer emigrierten, haben sie gearbeitet, Kinder aufgezogen, die Traditionen und die Kultur verstärkt.

Die albanischen Frauen konnten nicht am sozialen Leben teilnehmen, aber sie haben immer für die Unabhängigkeit ihres Landes gekämpft, der einzige Befreiungsakt, der ihnen zuerkannt wurde. Im antifaschistischen Kampf während des zweiten Weltkrieges waren 6.000 Frauen aktive Mitglieder in der Partisanenarmee, in einer Bevölkerung von zu der Zeit nur einer Million Einwohner.

Dafür hat das kommunistische Regime den Frauen die Gleichberechtigung mit den Männern zuerkannt: das Wahlrecht, den gleichen Geldlohn, usw. Gleichzeitig wurde die achtjährige Schulpflicht für alle eingeführt.

In den dörflichen Gebieten arbeiteten die Frauen auf den Feldern, die in viele kleine Parzellen aufgeteilt  wurden, ohne mechanischen Hilfsmittel. Noch dazu mussten sie sich  um das Haus und die Kindern  kümmern.   

 


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Die Apostolische Kirche in Albanien ist Mitglied der Il VUSH l'organo ufficiale dell'Alleanza di chiese e organizzazioni missionarie evangeliche che operano in Albania. Evangelischen Allianz Albaniens und der Stiftung Nehemia è una delle più grandi e prime fondazioni che lavorano in Albania dal '91. Oltre ad un grande lavoro sociale sostengono varie missioni nei più svariati bisogni.